BIZ-Mobil machte Station an der Eisenbarth-Schule
Vorbereitung auf die Berufswahl

 

Das „BIZ-Mobil on tour" – Ende März machte es Station an der Doktor-Eisenbarth-Schule in Oberviechtach. Was hinter dem BIZ-Mobil steckt, stellten die Verantwortlichen bei einer Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit vor.


Schulleiter Rudolf Teplitzky begrüßte unter anderem Verwaltungsdirektor Joachim Ossmann von der Agentur für Arbeit, Schulamtsdirektor Anton Stierstorfer und Vertreter aus der Wirtschaft und von Behörden. Die Stadtkapelle umrahmte die Eröffnungsfeier musikalisch.

 

Schulleiter Teplitzky definierte das Ziel seiner Schule: Das Ergebnis aus dem Jahr 2006, dass 100 Prozent Schulabgänger der M10 und 85 Prozent aus den 9. Klassen eine Lehrstelle fanden, solle auch in diesem Jahr erreicht werden. So zähle die Berufsorientierung als Teil der Allgemeinbildung zu den Leitlinien der Schule. Teplitzky freute sich, mit dem mobilen Berufsinformationszentrum (BIZ-Mobil) auch den Schülern aus Oberviechtach, Schönsee und der gesamten Umgebung Unterstützung anbieten zu können.
 

M8b beim Besuch des BIZ-Mobil M8b beim Besuch des BIZ-Mobil M8b beim Besuch des BIZ-Mobil M8b beim Besuch des BIZ-Mobil M8b beim Besuch des BIZ-Mobil


Der Chef der Schwandorfer Arbeitsagentur, Joachim Ossmann berichtete von 342 anerkannten Berufen, aus denen der jugendliche Berufsanfänger im Rahmen einer dualen Berufsausbildung auswählen könne. Das BIZ-Mobil informiere über 1 100 Ausbildungsgänge bzw. -Berufe, 1 700 Studiengänge, 3 500 Weiterbildungen und Spezialisierungen und hundert Informationsfelder pro Beruf, wobei alleine 16 000 Bilder einen Einblick in Berufsinhalt und Ausbildungstätigkeiten geben. Er warb weiter: „Mit den Informationen, die der Besucher hier im BIZ vorfindet, kann ein Jugendlicher wohl vorbereitet an die Berufswahl herangehen!“

Bürgermeister Wilfried Neuber bezeichnete die Berufswahl als die wohl wichtigste Entscheidung im Leben. In Bezug auf die Lehrstellen in Betrieben und Handwerk in der Region appellierte er: „Wir sollen uns vor Ort dankbar zeigen und nicht in Regensburg oder Nürnberg einkaufen, was es auch hier gäbe.“ Arbeitsplätze bedeuteten schließlich Lebensqualität für den Menschen. Schulamtsdirektor Anton Stierstorfer lobte die Anwesenden als Netzwerk von Wirtschaft, Schulausbildung und professioneller Beratung. Schüler sollten sich schließlich umfassend frühzeitig vorbereiten.

Auch Berufsberater Wolfgang Mager stellte die Notwendigkeit „sich gründlich vorzubereiten“ heraus. Bei einem anschließenden Rundgang stellten Peter Sommer und Johann Delling vom BIZ Amberg zusammen mit dem Berufsberater die Möglichkeiten des BIZ-Mobils näher vor. Fragen wie „Was lernt man in einer Berufsausbildung?“,  „Welche Voraussetzungen brauche ich?“ oder „Wo gibt es Ausbildungsplätze?“ werden im BIZ-Mobil entweder durch Klicks am Internet-Arbeitsplatz oder persönlich von den Beratern vor Ort geklärt.

Rund 450 Mappen über verschiedene Berufe gaben darüber hinaus sehr viel Informationen, ebenso wie die Stellenbörse mit Jobs in der Region.

www.doktor-eisenbarth-schule.de