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Der Europäische
Computerführerschein ECDL („European Computer Driving Licence“) wird in
bisher 146 Ländern anerkannt. Jugendliche erhalten damit einen Vorsprung
beim Bewerben um einen Ausbildungsplatz. In Deutschland gibt es rund
tausend Prüfungszentren. Seit September 2007 ist auch die
Doktor-Eisenbarth-Schule als einzige Hauptschule im Landkreis Schwandorf
ein Zertifizierungszentrum für den ECDL.
Zur offiziellen
Eröffnung konnte Rektor Rudolf Teplitzky auch Schulamtsdirektor Anton
Stierstorfer sowie Vertreter von Stadt und Schule im Computerraum
begrüßen. „Wir wollen, dass alle unsere Schüler einen Arbeitsplatz
bekommen und wir wollen sie darauf so optimal wie nur möglich
vorbereiten“, betonte Teplitzky nach einem Musikstück der Flötengruppe.
„ECDL wird von der
Wirtschaft anerkannt“, so der Rektor. Schüler, Studenten, Auszubildende
und Lehrer können an der Doktor-Eisenbarth-Schule die sieben Module
erwerben und hier auch die Prüfung ablegen. Voraussetzung war, dass die
Fachlehrerinnen Rosmarie Schauer, Marina Schießl und Sabine Schmidberger
eine Fortbildung absolvierten und sich auch selber den Prüfungen
stellten.
Der Europäische
Computer-Führerschein (ECDL) wird in sieben Modulen geprüft: Grundlagen
der Informationstechnologie, Computernutzung und Dateimanagement,
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Präsentation und
Internet. Dabi gibt es für jedes Modul ein eigenes international
anerkanntes Zertifikat. Die Prüfung ist online und die Fragen werden in
jeder Prüfung für jeden Teilnehmer neu zusammengestellt.
„Die
Doktor-Eisenbarth-Schule bietet Lernchancen und damit auch
Lebenschancen“, lobte Schulamtsdirektor Anton Stierstorfer und meinte:
„Oberviechtach ist eine leistungsstarke Schule“. Nicht nur das Zeugnis
sei wichtig, sondern auch Zertifikate.
Dritter Bürgermeister Heinz Weigl und Elternbeiratsvorsitzende Renate
Illing dankten den Lehrkräften für ihr Engagement in zusätzliche
Aufgaben. Weigl betonte: „Dank der Doktor-Schwarz-Stiftung konnten wir
die EDV-Anlage aufrüsten“.
Die Ansprachen
wurden von einer Live-Schaltung zur Dienstleistungsgesellschaft für
Informatik Bonn unterbrochen, welche als Prüfungszentrum fungiert. „Wir
haben bereits ein Modul vorbereitet und auch geprüft“, informierte
Fachlehrerin Rosmarie Schauer. Marina Schießl zeigte den Gästen, wie die
Prüfungen ablaufen. Bisher haben alle Teilnehmer das erste Prüfungsmodul
bestanden. |